Graues Langohr (C. Jungmann)
Fast alle einheimischen Fledermausarten stehen auf der Roten Liste der bedrohten Tierarten. Vor allem macht ihnen der Verlust ihrer natürlichen Lebensräume zu schaffen: Ihnen fehlt eine Bleibe! Arten, die in Städten und Dörfern leben, haben häufig mit Vorurteilen ihrer menschlichen Nachbarn zu kämpfen. Vorurteile und Ängste, die diesen friedlichen Insektenfressern entgegengebracht werden, erschweren den Fledermausschutz. Doch Fledermäusen kann geholfen werden. Indem umfassend über das faszinierende Leben dieser nachtaktiven Säugetiere informiert wird, kann mehr Sympathie und damit auch eine beitere Akzeptanz für die Tiere geschaffen werden. Hierfür möchte der Nabu Rheinland-Pfalz Fledermausbotschafter in den sechs Regionalstellen und Naturschutzzentren landesweit ausbilden.
Im NABU-Naturschutzzentrum Rheinauen beginnt im Februar 2012 die nächste Ausbildung: Gesucht werden engagierte Frauen und Männer, die sich für Fledermäuse interessieren. Sie sollen als Fledermausbotschafter aktiv werden. Aufklärende Gespräche, Vorträge und spannende Fledermausexkursionen sind dabei nur einige ihrer Tätigkeiten.
In Workshops und Exkursionen werden die Teilnehmenden ausgebildet. Hier bekommen sie die Grundlagen der Fledermausbiologie vermittelt. Sie erhalten einen Einblick in den aktiven Fledermausschutz und viele Anregungen, wie sie diesen einzigartigen Säugetieren helfen können.
Intressierte können sich unter der Tel. 06721-14367 (Ansprechpartner Michael Markowski) melden! Weitere Infos zum Projet "Fledermäuse willkommen" finden Sie hier!