Eisflächen in Naturschutzgebieten tabu

Wasservögel und Wild werden gefährdet

Auenservice Eisflächen tabu Hinweisschilder bitten um Verständnis

Zugefrorene Wasserflächen in den Naturschutzgebieten zwischen Mainz und Bingen dürfen auch in der Winterzeit nicht betreten werden, darauf weist der Auenservice hin.

Leider mussten Mitarbeiter des Auenservice am letzten Wochenende mit ansehen, wie in den Naturschutzgebieten die Eisflächen von Schlittschuhläufern und Spaziergängern aufgesucht wurden.

"Ein Verlassen der Wege bedeutet besonders im Winter eine enorme Störung von Wasservögeln und Wild. Insbesondere Gänse nutzen die verbliebenen Grünlandflächen als Nahrungsgebiet", so Robert Egeling vom NABU-Naturschutzzentrum Rheinauen. Passanten scheuchen die Tiere auf und sorgen für einen enormen Energieverlust, was zu Erschöpfung und Tod der Tiere führen kann.

Rehwild flüchtet aus seinen Deckungsbereichen und läuft voller Panik auf die Straße, was eine Gefahr für Mensch und Tier bedeutet.

 

Werden Eisflächen tieferer Gewässer von vielen Menschen betreten, kann durch Druck von oben, die Fischfauna in Mitleidenschaft gezogen werden.

 

Die Kommunen sollten, dort wo möglich, kurzfristig Natureisflächen außerhalb der freien Landschaft schaffen, schlägt der NABU vor.

 

 

Auenservice Eisflächen Gewässer in den Schutzgebieten bieten auch Deckung fürs Wild

Auenservice - aktiv in den Rheinauen

Ein NABU-Projekt für Mensch und Natur

Auenservice bei Geländearbeit

Der Auenservice ist ein bundesweit einmaliges Modellprojekt. Die Mitarbeiter des Auenservice sind zu Fuß oder mit dem Rad vor allem in den vier Naturschutzgbieten des Rheinabschnitts zwischen Mainz und Bingen unterwegs:

NSG "Mombacher Rheinufer"

NSG "Königsklinger Aue – Harderaue"

NSG "Sandlache"

NSG "Fulder Aue – Ilmen Aue"

Dabei informieren sie die Besucher über die Besonderheiten der Gebiete, beantworten Fragen zur Tier- und Pflanzenwelt. Darüber hinaus helfen sie gerne bei der Frage nach der bequemsten Route oder dem nächsten Campingplatz. Zudem sind sie mit den Schutzgebietsverordnungen vertraut und können so auf Übertretungen aufmerksam machen. Eine weitere Tätigkeit ist die Wartung und Pflege der Lehrpfade in den Gebieten. Gelegentliche Pflanzungen oder Neuanlage von Infotafeln gehören auch zu den Arbeiten.

 

Neben dem Naturschutz- und Biotpschutzaspekt ist uns wichtig, dass im Projekt Auenservice, Menschen mit verschiedenen Voraussetzungen die Möglichkeit haben, sinnvoll in der Natur aktiv zu sein.

 

 

Das Projekt Auenservice wird gefördert durch:

  • Landkreis Mainz-Bingen
  • Stadt Bingen
  • Stadt Ingelheim
  • Gemeinde Budenheim
  • Stadt Mainz

Auenblicke

Auenblicke Februar

Projekt "AuenService"

Wassertrainer aktiv

Wassertrainer Wassertrainer in Aktion

SeniorInnen, die mit Kindern rund um das Thema Wasser aktiv werden wollen, sind bei uns richtig. Hier erhalten Sie mehr Informationen über das Projekt Wassertrainer.

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Projekt "Frosch schütz Frösche"

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