Durch das Projekt sollen die vorhandenen NABU-Flächen mit Gewässern sowie neu erworbene Flächen durch die Anlage von vier Amphibientümpeln aufgewertet werden. Im Gebiet vorhandene Amphibientümpel und feuchte Senken sollen auf ihre Funktionalität überprüft und saniert werden.
Im Projekt werden auch die Entwicklung und Modellierung von Rinnen, Mulden und Gräben in der Aue zur Förderung der Rückhalte- und Schwammfunktion der Aue vorbereitet. Bestehende Kleingewässerstrukturen sollen optimiert und die Vielfalt an Feuchtlebensräumen erhöht werden.
Ziel
des Vorhabens ist es, durch eine Restaurierung von vorhandenen Gewässern und eine Neuschaffung von Kleingewässern das Angebot von Laichlebensräumen für typische Amphibienarten wie Kammmolch,
Kreuzkröte und Laubfrosch zu verbessern.
Durch Maßnahmen des Wasserrückhalts im Gelände soll weiterhin der Zustand von Feuchtlebensräumen als Landlebensraum der Amphibien verbessert werden.
Gräben, Rinnen und Schluten können so eine stärkere Vernetzungfunktion der Lebensräume übernehmen und dem Biotopverbund dienen.
Wichtige Elemente des Projektes sind:
- Neuentwicklung von Kleingewässern
- Reaktivierung und Aufwertung vorhandener Kleingewässer
- Maßnahmen für kleinräumigen Wasserrückhalt
- Kauf von Flächen für die Renaturierung.
Durch das Projekt werden seltene Lebensräume und Arten im FFH-Gebiet DE-5914-303 „Rheinniederung Mainz -Bingen“ und Vogelschutzgebiet DE-6013-401 „Rheinaue Bingen-Ingelheim“ gefördert. Im Projekt spielt die Zusammenarbeit mit Ehrenamtlichen, Kommunen und anderen Vorhabensträgern eine große Rolle.
Bezeichnung des Vorhabens:
Kleingewässer, Rinnen, Mulden und Gräben am Inselrhein
Laufzeit: 1.09.2025 - 30.06.2029
Kosten: ca. 320.000,- Euro
Ansprechpartner und Projektleitung:
Robert Egeling, NABU-Zentrum Rheinauen, Mainzer Str. 302, 55411 Bingen, Tel. 06721-3509161, Email: [email protected]
Das Projekt "Kleingewässer, Rinnen, Mulden und Gräben am Inselrhein" wird finanziert mit Mitteln des EU-Fonds, im Rahmen des GAP-Strategieplans 2023-2027 des Landes Rheinland- Pfalz. Das
Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau des Landes Rheinland-Pfalz ist hierbei die Verwaltungsbehörde.
Die EU fördert das Projekt zu 80%, das Land RLP zu 20%.
Konfinanziert von der Europäischen Union