Naturtrainer erhalten Sonderpreis "Soziale Natur" in Berlin

NABU Naturtrainer UN-Dekade Bundesumweltministerium NABU-Rheinauen
NABU Bundesgeschäftsführer Leif Miller, Staatssekretär Jochen Flasbarth (BMU), Robert Egeling (NABU-Naturschutzzentrum Rheinauen), Heike Jacob (NAJU BW), Michael Schoch (NABU NRW), NABU-Präsident Olaf Tschimpke bei der Preisverleihung am 8.11.2019/Berlin

UN-Dekade Biologische Vielfalt vergibt „Sonderpreis Soziale Natur 2019“

 

 

 

Im Programm „Ausbildung zum Naturtrainer“ lernen Menschen im Ruhestand, Naturthemen kindgerecht zu vermitteln und erlebbar zu machen. Während und nach ihrer Ausbildung engagieren sich die Naturtrainer/innen ehrenamtlich in Kitas und Kindergärten ihrer Region. Das Ausbildungsprogramm wurde vom NABU-Naturschutzzentrum Rheinauen entwickelt und an drei Standorten in Rheinland-Pfalz durchgeführt. Mittlerweile wurde es auch zum NABU nach Nordrhein-Westfalen und zur NAJU Baden-Württemberg „exportiert“. Staatsekretär Jochen Flasbarth (Bundesministerium für Umwelt) übergab die Auszeichnung der UN-Dekade-Fachjury am 8. November 2019 am Vorabend der Bundesvertreterversammlung des NABU in Berlin.

 

Der Sonderpreis „Soziale Natur“ wird im Rahmen des Sonderwettbewerbs „Soziale Natur – Natur für alle“ vergeben. In dieser Kategorie zeichnet die UN-Dekade-Jury Projekte aus, die soziale Aktivitäten mit dem Erhalt und der Förderung der Vielfalt der Natur verbinden und Menschen für die biologische Vielfalt sensibilisieren und begeistern. Aus allen in dieser Kategorie ausgezeichneten Projekten wählt die UN-Dekade-Jury einmal im Jahr ein Projekt aus, das den Sonderpreis erhalten soll.

 

Die Fachjury der UN-Dekade Biologische Vielfalt entschied sich für das NABU-Ausbildungsprojekt „Naturtrainer“, weil es das generationenübergreifende Engagement für den Naturschutz und die biologische Vielfalt in Kitas in mehreren Bundesländern fördert.

 

Das Projekt „Naturtrainer“

Bei dem Projekt engagieren sich ältere Menschen in der nachberuflichen Phase ehrenamtlich in Kitas und bringen Kindern auf verschiedene Art und Weise das Thema Biologische Vielfalt näher. Das Projekt wurde 2007 vom NABU Rheinland-Pfalz entwickelt und wird heute in drei Bundesländern von NABU bzw. NAJU-Landesverbänden angeboten. In Rheinland-Pfalz wird das Projekt im Auftrag der Landeszentrale für Umweltaufklärung durchgeführt.

Die Ausbildung der ehrenamtlichen Naturtrainer/innen findet über einen Zeitraum von 12 bis 16 Monaten im Rahmen von Workshops statt. Im ersten Ausbildungsjahr erhalten die Teilnehmer/innen in Workshops die theoretischen und praktischen Grundlagen, wie man Biologische Vielfalt in Kitas integrieren kann. Im zweiten Ausbildungsjahr steht der Erfahrungsaustausch im Mittelpunkt, wo die angehenden Naturtrainer/innen von ihren Erfahrungen aus der Arbeit in ihren Kitas berichten.

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"Stein auf Stein & Schritt für Schritt"

Symbolische Grundsteinlegung für's neue NABU-Zentrum erfolgt

Gruppenbild zur symbolischen Grundsteinlegung
Gruppenbild zur symbolischen Grundsteinlegung

Großer der Andrang herrschte auf der Naturerlebnisfläche "Auenland" in Bingen-Gausheim. Dort wo künftig das neue NABU-Zentrum mit der Werkstatt Biologische Vielfalt errichtet wird, wurde heute in einem feierlichen Akt symbolisch der Grundstein für die NABU-Gebäude gelegt.

 

Frei nach den Mottos "Stein auf Stein & Schritt für Schritt" feierten Frau Umweltministerin Ulrike Höfken, Herr Steffen Wolf (1. Kreisbeigeordneter Landkreis Mainz-Bingen), Herr Oberbürgermeister Thomas Feser (Stadt Bingen), Herr Oberbürgermeister Ralf Claus (Stadt Ingelheim), Cosima Lindemann (1. Vorsitzende NABU RLP) und Bardo Petry (1. Vorsitzender NABU Bingen und Umgebung) gemeinsam mit vielen weiteren Politikern, Behördenvertretern, Sponsoren, Spendern, Architekten, Designstudentinnen, Naturfreunden und NABU-Mitgliedern den kommenden Beginn der Bauarbeiten.

 07.11.2019


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Am Rande der Rheinauen bei Bingen betreibt die NABU-Gruppe Bingen und Umgebung seit 1982 das Naturschutzzentrum Rheinauen. Hier finden zahlreichen Veranstaltung statt. Naturerleben, Vermittlung von Kenntnissen im Arten- und Biotopschutz und die Qualifizierung von Freiwilligen stehen im Mittelpunkt der Arbeit. Gleichzeitig wird die Arbeit in Projekten und im Biotopschutz von hier aus koordiniert. An weiteren Standorten befindet sich das Büro, ein Außenlager und die Vermehrungsstation für seltene Pflanzen. Ausstellungen finden hauptsächlich im Stellwerk im Park am Mäuseturm statt.        


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