NABU-Zentrum erst in 2022 zugänglich

Besuch von NABU-Zentrum erst in 2022
Das neue NABU-Zentrum Rheinauen des NABU Bingen wurde am 3.11.2021 offiziell in kleinem Rahmen eingeweiht. Es kann aber noch nicht für Besucher geöffnet werden,
da noch Genehmigungen ausstehen. Das gilt auch für das angekündigte Café Auenblick. Der Vorstand bittet aus diesem Grund interessierte
Bürgerinnen und Bürger um etwas Geduld. Eine Öffnung ist für Anfang 2022 vorgesehen und wird dann unter www.NABU-Rheinauen.de veröffentlicht.


NABU-Zentrum Rheinauen eröffnet

Bundesweites Leuchtturmprojekt

Architekten Carsten Brendel und Eberhard Strobel übergeben Schlüssel an NABU-Vorsitzenden Bardo Petry und Geschäftsführer Robert Egeling (erste Reihe von links), mit dabei viele Förderer vertreten durch Bürgermeister Ulrich Mönch (Bingen, ganz rechts), OB Ralf Claus (Ingelheim, 6ter von rechts), Jens Jacob (Umweltministerium RLP, 4ter von rechts), Cosima Lindemann, (Vorsitzende NABU RLP, 7te von rechts), Jochen Krebühl (Stiftung Natur und Umwelt RLP; 6ter von links) und NABU-Vizepräsident Christian Unselt (5ter von links)


(Bingen, 3.11.2021) Es grünt und blüht trotz schmuddeligem Novemberwetter rund um das neue NABU-Zentrum Rheinauen in Bingen. Vor 18 Monaten begann unser NABU-Gruppe mit dem Bau des einmaligen Zentrums. Auf 700 qm wurden zwei musterhafte Gebäude geschaffen, die Platz für Veranstaltungen, Ausstellungen und Projektarbeit bieten. Die beiden Gebäude in Holzbauweise, besonders klimafreundlich und nachhaltig, finden auch lobende Worte aus dem Umweltministerium in Mainz. Staatsministerin Anne Spiegel lies die Botschaft übermitteln: „Das neue Naturschutzzentrum in Holzbauweise ist ein Leuchtturmprojekt für zukunftsfähiges und klimafreundliches Bauen – auch über die Landesgrenze hinweg. Daher haben das Klimaschutzministerium und die Stiftung Natur und Umwelt den Bau des Gebäudes, die Themenwerkstatt ‚Biologische Vielfalt‘, die Bildungsarbeit und das Anlegen von Mustergärten mit rund 380.000 Euro gerne unterstützt“.
Klimaneutraler Beton, innovative Techniken im Holzbau und zahlreiche Musteranlagen für naturnahes Grün rund um den Neubau geben Tipps für Häuslebauer und GartenbesitzerInnen. Schon jetzt schauen sich viele BesucherInnen das Gelände an, das jedoch erst Anfang 2022 für die Öffentlichkeit vollständig erlebbar sein soll. „Wenige Restarbeiten müssen auf dem Außengelände noch getätigt werden. Baumaterialmangel und Corona haben den Zeitplan leider verzögert,“ macht NABU-Vorsitzender Bardo Petry Vorfreude auf den zukünftigen Besuch. Insgesamt 10.000 Stunden haben Freiwillige in den letzten Jahren hier investiert. Spenden von Firmen und Mittel durch Kooperationen haben die Biotopvielfalt erst ermöglicht.
Beeindruckt zeigten sich auch der NABU-Vizepräsident Christian Unselt. Der NABU-Bundesverband hatte 200.000,- Euro beigetragen. Landesvorsitzende Cosima Lindemann sah die 150.000,- Euro des NABU Rheinland-Pfalz gut investiert: „Das Land sollte das, was hier geschaffen wurde, weiter fördern, indem hier ein Pilotprojekt für eine Naturschutzstation geschaffen wird“.
Neben dem Umweltministerium in Mainz förderten auch die Stadt Bingen (380.000 Euro), der Landkreis Mainz-Bingen (200.000,- Euro), die Stadt Ingelheim (150.000,- Euro) sowie die Aktion Mensch (140.000,- Euro für Barrierefreiheit) das Vorhaben. Das NABU-Zentrum liegt nun idyllisch auf einer naturnahen Fläche mit vielen Musterbiotopen, wie sie typisch für die Rheinauen sind. Feuchtwiesen, Tümpel und Streuobstwiesen wurden von vielen Freiwilligen in den letzten 7 Jahren angelegt. Aus einem intensiv genutzten Acker ist somit ein Naturerlebnisbiotop entstanden, das viele Menschen anregen soll, selbst im Naturschutz aktiv zu werden. „Ganz im Sinne eines Mitmachzentrums sind viele Gruppen von Freiwilligen aktiv. Hier werden z.B. seltene Pflanzen für die Auswilderung vermehrt, Schmetterlinge geschützt oder Nisthilfen in der „Werkstatt Biologische Vielfalt“ - mit 210.000 Euro gefördert vom Bundesamt für Naturschutz - gezimmert,“ beschreibt Robert Egeling, Geschäftsführer des NABU-Zentrums, den Charakter des Mitmachzentrums.
Den größten Teil zur Finanzierung des 2,2 Mio. Euro teuren Gebäudes (ca. 600.000 Euro) hat die NABU-Gruppe durch Spenden, Eigenmittel und Kooperationsbeiträge eingebracht.
Das neue NABU-Zentrum wird eine besondere Strahlkraft über Bingen hinaus entwickeln waren sich der Bürgermeister von Bingen (Ulrich Mönch) und Ingelheims Oberbürgermeister (Ralf Claus) sicher. Zusammen mit  überbrachten sie die besten Wünsche für den Start im neuen Zentrum.


Einblicke in das neue NABU-Zentrum


SWR-Wetterreporter zu Gast beim NABU


Mitgliederheft "Der Pirol"

mit vielen Artikeln über unseren Neubau

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Mitgliederheft "Der Pirol"
Ausgabe 2021 mit vielen Informationen über unseren innovativen Neubau.
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Neubau NABU-Zentrum Rheinauen

Aktuelle Bilder von der Baustelle (neueste vom 31.03.2021)

Die Baustelle aus der Luft (Stand 20.04.2020)

weitere (ältere Bilder finden Sie hier).


Spendenaufruf NABU-Zentrum Rheinauen

Ihr Beitrag für das neue Naturschutzzentrum!

Noch ca. 85.000 Euro fehlen als Eigenmittel zur Realisierung des neuen Mitmach-Zentrums. Jede Spende leistet einen wichtigen Beitrag! Wir danken allen, die durch ihre Spende dieses innovative Projekt  unterstützen.

Hier erfahren sie mehr zum Neubau-Projekt.


NABU-Naturschutzzentrum Rheinauen

Das Tor zu den Rheinauen

Am Rande der Rheinauen bei Bingen betreibt die NABU-Gruppe Bingen und Umgebung seit 1982 das Naturschutzzentrum Rheinauen. Hier finden zahlreichen Veranstaltung statt. Naturerleben, Vermittlung von Kenntnissen im Arten- und Biotopschutz und die Qualifizierung von Freiwilligen stehen im Mittelpunkt der Arbeit. Gleichzeitig wird die Arbeit in Projekten und im Biotopschutz von hier aus koordiniert. An weiteren Standorten befindet sich das Büro, ein Außenlager und die Vermehrungsstation für seltene Pflanzen.        


Öffnungszeiten

Montag-Freitag 09:00-16:00

Samstag und Sonntag geschlossen außer bei Veranstaltungen