Wir schaffen und pflegen Lebensräume

einige Beispiele

NABU-Schutzgebiet Hinter der Mortkaute (2004)
NABU-Schutzgebiet Hinter der Mortkaute (2004)

Das NABU-Naturschutzzentrum Rheinauen versucht die Zerstörung der Natur durch den Kauf von Flächen und die naturgemäße Pflege zu reduzieren.

 

Den Kauf von Biotopflächen durch den NABU können Sie durch eine Spende unterstützen.

 

Beim Kauf von vielen Flächen werden wir durch die "Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz aus Mitteln der Glücksspirale" unterstützt.

 


Wieder Land unter im NSG "Hinter der Mortkaute"

Sichtschneisen geben den Blick auf die Senke frei
Sichtschneisen geben den Blick auf die Senke frei

Im Naturschutzgebiet „Hinter der Mortkaute“ betreibt der NABU regelmäßig Biotoppflege. Entstanden Ende der 70er Jahre durch Abgrabungen für den Autobahnbau, hat sich die Senke mit steigendem Grundwasserspiegel zu einem wertvollen Feuchtbiotop entwickelt. Als Folge von Grundwasser-schwankungen kann das Gebiet über mehrere Jahre nahezu austrocknen. Die dann fast steppenartig anmutende Landschaft wir durch Pflegemaßnahmen des NABU offen gehalten, sodass bei steigendem Grundwasser wieder ein struktur- und artenreiches Flachwasserbiotop entstehen kann.

Vom Beobachtungsturm aus lässt sich nahezu das gesamte Gebiet überblicken. Esel helfen mit die Vegetation offen zu halten.
Vom Beobachtungsturm aus lässt sich nahezu das gesamte Gebiet überblicken. Esel helfen mit die Vegetation offen zu halten.

Auf dem Rundweg um das Schutzgebiet geben Sichtschneisen und Beobachtungshütten den Blick auf den Flachwassersee frei. Mit dem Fernglas lässt sich das bunte Treiben gut beobachten ohne die Tiere bei Brut oder Nahrungssuche zu stören. Infotafeln geben Aufschluss über ökologische Besonderheiten und das lokale Artenspektrum – mit etwas Geduld lässt sich vielleicht die ein oder andere Seltenheit entdecken.


In diesem Jahr haben bereits zahrleiche Auenbewohner die Mortkaute zurück erobert. Aus dem Schilf ist der grillenartigen Gesang des Feldschwirls zu hören während aus der Luft der durchdringende Ruf des Kiebitz erklingt - gelegentlich übertönt ein lautes Froschkonzert den Vogelgesang. Graugänse äsen bereits mit ihrem Nachwuchs auf den Wiesen, während Höckerschwan, Bläss- und Teichhuhn noch mit der Brut zugange sind. Auf den Wasserflächen sind neben Stockenten auch Knäk- und Reiherenten sowie Zwergtaucher vertreten und auf den Büschen lassen sich mit geschultem Auge kleinere Arten wie Rohrammer oder Schwarzkehlchen erblicken. Auch der Weißstorch nutzt die Mortkaute als Nahrungshabitat und in der Dämmerung ziehen die Fledermäuse ihre Kreise, angelockt von dem Insektenreichtum des Gebiets.

Der neu angelegte Pfad führt vom Parkplatz direkt in das Naturschutzgebiet
Der neu angelegte Pfad führt vom Parkplatz direkt in das Naturschutzgebiet

Dass die Senke in diesem Jahr wieder mehr Wasser führt, hat sich in der Vogel- und Amphibienwelt schnell herumgesprochen. Besucher des Naherholungsgebietes erwartet ein reges Treiben am und im Wasser. Über eine vom NABU neu eingerichtete Naturerlebnisfläche ist der ca. 2km lange Rundweg um die Mortkaute vom Parkplatz an der L414 gut zu erreichen. Der neue, eindeutige Pfad über die NABU-Fläche beendet die ehemals unübersichtliche Wegführung. In den kommenden Jahren wird man hier nach dem Motto „Probier dich durch“ zudem verschiedene heimische Obstsorten naschen können.


Hinter der Mortkaute

wechselnde Wasserwelt

Mortkaute NABU
Blick aus dem Beobachtungpunkt

Das Naturschutzgebiet hinter der Mortkaute ist zum grossen Teil im Besitz des NABU. Aus einer alten Abgrabungsfläche hat sich durch Erhöhung des Grundwasserspiegels ein Flachsee gebildet, ein Paradies aus Menschenhand. Je nach Grundwasserstand ist das Gebiet jedoch ausgetrocknet. Umso wichtiger, durch Pflege- und Strukturierungsmaßnahmen, das Gebiet offen zu halten, damit es bei der nächsten Flutung wieder ein Paradies für Wasservögel wird.


Brutzwiese

Kleinod bei Ockenheim

Brutzwiese Ockenheim NABU
NABU-Oase Brutzwiese

 

 

Die Brutzwiese ist ein Feuchtgebietskomplex am Hangfuß des Jakobsberges in Ockenheim.

Quellwässer treten hier zu Tage und haben früher die Äcker vernässt.

Dank der Unterstützung durch die Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz, konnte der NABU die Flächen aufkaufen. Im Rahmen der Kampagne Frosch schützt Frösche wurde ein Gewässerkomplex angelegt.


Weitere Gebiete in denen das NABU-Naturschutzzentrum aktiv ist

Hier finden Sie mehr zu den Schutzgebieten.