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Aktuelle Storchennews:

2018 erneut Erfolgreich für unsere Storchenfamilie in Gaulsheim

Wie auch schon in den letzten Jahren hatte sich Familie Adebar sich auf dem schon lange Etablierten Nest in Bingen-Gaulsheim eingefunden.  Stolze 4 Junge konnten sie wiederholt großziehen.
Auch in dem Nest was in den Pappeln bei Gaulsheim angelegt wurde konnte 1 Junges großgezogen werden.
Seit diesem Jahr haben wir zudem noch einen neuen Horststandort am  Giesgraben wo auch gleich im ersten Jahr Jungstörche zu sehen waren. Auch im Jahr 2018 hat innogy SE (früher RWE)  die Patenschaft für das Schulklassenprogramm "Hurra der Storch ist da" übernommen, mit dem viele Kinder das Storchpaar beim Brutgeschäft erleben durften.

Storchenjunges am neuen Horststandort Gaulsheim-Giesgraben
Storchenjunges am neuen Horststandort Gaulsheim-Giesgraben

2017- Eine Erfolgsgeschichte für die Störche

Das jahr 2017 war ein großer Erfolg für die Störche.
Zwar blieben die zweijährigen Störche größtenteils aus, doch wurden die Horste von angestammten Paaren wieder in besetzt. Trotz der recht früh auftretenden Hitze (schon im März mit 26°C) wurden viele Jungstörche großgezogen.
Im Raum Mainz Bingen (inklusive der Kolonie Laubenheim) waren insgesammt 64 Störche. (Daten folgen einem Auszug aus den Horstdaten in Rheinhessen/Vorpfalz von Fr. I. Dorner 2017).
Die vier Baumnester aus dem Vorjahr blieben allerdings unbesetzt. 
2017 wurden zudem 2 neue Standorte bezogen. Zum einen eine bis dahin ungenutzte Nisthilfe in Gensingen und eine gekappte Pappel am Welzbach.


Storchennachwuchs in den Rheinauen

Dank der Unterstützung der Stadt Bingen mit einem Hubsteiger konnte der Nachwuchs von Meister Adebar in den Rheinauen bei Bingen beringt werden. NABU-Storchenbeauftragte Ingrid Dorner war erfreut über den Nachwuchs. In diesem Jahr wurden vier Jungvögel markiert. Die Ringe sind per Fernrohr ablesbar und geben so wichtige Informationen über den Storchennachwuchs wie Zugrouten und Überwinterungsort.

Seit Ende der neunziger Jahre brütet der Storch wieder in den Rheinauen. Dank der Schutzbemühungen für Wiesenflächen und der Anlage von Kleingewässern durch den NABU stimmt das Nahrungsangebot, das hauptsächlich aus Regenwürmern, Mäusen und anderen Kleintieren besteht. Der Aufbau des Storchenmasts wurde von innogy SE (früher RWE) unterstützt. Sie hat auch die Patenschaft für das Schulklassenprogramm "Hurra der Storch ist da" übernommen, mit dem viele Kinder das Storchpaar beim Brutgeschäft erleben durften.

02.06.2017

Altvogel mit vier Jungvögeln nach Beringung im Storchenhorst bei Bingen-Gaulsheim
Altvogel mit vier Jungvögeln nach Beringung im Storchenhorst bei Bingen-Gaulsheim