Liebe Interessierte,
der NABU Bingen sucht engagierte Helfer*innen, die Andrea und Franz bei der Kindergruppenbetreuung tatkräftig zur Seite stehen möchten. Eine eigenständige Leitung ist dabei nicht notwendig.
Unsere Kindergruppe trifft sich am 1. und 3. Samstag im Monat von 11 bis 14 Uhr, um gemeinsam die Natur zu entdecken, zu forschen, zu basteln und einfach Spaß zu haben. Andrea und Franz geben ihr Wissen und ihre Begeisterung für Tiere, Pflanzen und Umweltschutz an Kinder im Alter von 8 bis 14 Jahren weiter.
• Menschen mit Interesse an Natur und Umweltschutz
• Studierende oder alle, die Spaß an der Arbeit mit Kindern haben und die Gruppe aktiv mitgestalten möchten
• Flexible Unterstützung. Du kannst die Termine nach deinen Möglichkeiten wählen
• Perspektive: Später besteht die Möglichkeit, selbst die Kinder- oder Jugendgruppe zu leiten
• Du lernst viel über Natur und Umwelt
• Du stärkst deine Teamfähigkeit und pädagogische Kompetenzen
• Du leistest einen wertvollen Beitrag zum Natur- und Artenschutz vor Ort
• Du kannst Kindern mit viel Spaß die Natur näherbringen
Melde Dich gern bei uns – wir freuen uns auf deine Nachricht!
Rebecca Schwarz
NABU Bingen/ E-Mail: [email protected]
Der Rundweg auf dem AuenLand, der Veranstaltungsraum und die Toiletten sind für Rollstuhlfahrer geeignet.
Der Eintritt ist frei. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit durch eine Mitgliedschaft unterstützen!
Das Team der ehrenamtlichen HelferInnen freut sich auf Ihren Besuch und Unterstützung
Der wunderschöne Falter aus der Familie der Augenfalter hat als Jungraupe überwintert, sich im Mai verpuppt und schlüpft im Juni. Er ist jetzt von aufmerksamen Naturbeobachtern auf trockenen, naturnahen noch ungemähten Wiesen zu beobachten. Er fliegt auch auf nährstoffarmen Randstreifen neben Bahnlinien oder auf Dämmen und Deichen. Mit etwas Glück kann man den Falter auf seinen violetten Lieblingsblumen (Flockenblume, Distel usw.) beim Saugen beobachten.
Fotos: Wolfgang Düring
Drei Bildungsorte am Rhein und Naturschutzprojekte waren das Ziel einer Busexkursion für alle beim NABU ehrenamtlich engagierten. Zuerst ging es zum renaturierten Rheinufer in Mainz-Laubenheim, wo Robert Egeling Einblicke in das vor 15 Jahren vom NABU konzipierte Projekt gab. Weiter ging es zum Altrheinerlebnispfad in Eich. Benachbart zum großen Eich-Gimbsheimer Altrhein konnte die Wasservogelwelt unter Führung der engagierten NABU-KollegInnen aus Worms erkundet werden. Nach der Fährfahrt über den Rhein gings weiter zum Kühkopf. Dort gab es unter anderem eine sehr informative Führung durch den Leiter des Umweltbildungszentrum Ralf Baumgärtel.

Am 11. Juli machte die Klasse 6b der IGS Sprendlingen im NABU-Zentrum Rheinauen Station – mit einem 100-Euro-Schein im Gepäck. Diesen überreichten die Schüler*innen in Begleitung ihrer zwei Lehrer voller Stolz an das NABU-Zentrum. Hatten sie diesen Betrag doch beim Verkauf selbstgebackener Kuchen extra für dieses gesammelt. Die Idee zu dieser Spendenaktion kam einem der Schüler, der in der hiesigen NAJU-Gruppe aktiv ist und das Zentrum dadurch kennengelernt hatte. Als Dankeschön für ihr Engagement wurde die Klasse im Rahmen eines Kurzvortrags und einer Führung übers Außengelände darüber informiert, was rund ums NABU-Zentrum alles läuft und wie der NABU sich für Arten- und Biotopschutz einsetzt.


Heimische Wildkräuter werden in der freien Landschaft und im Siedlungsraum immer seltener. Mit der
Pflanzenvielfalt verschwinden auch die Tiere, die von Ihnen abhängig sind. Um dem Artenschwund entgegenzutreten wurden im NABU-Zentrum Rheinauen in Bingen 11 Naturfreunde aus Rheinhessen und
Koblenz zu Wildkräuterbotschafterinnen und Botschaftern ausgebildet, die sich für mehr Kräutervielfalt einsetzen und Dritten bei der Anlage von Wildkräuterflächen beratend zur Seite stehen.
Hier geht es zum Beratungsangebot.
Auch im letzten Jahr gab es für die NAJU-Kindergruppe des NABU-Zentrums Rheinauen wieder viel zu
entdecken und zu erleben. Bei unseren Ausflügen an den Rhein haben wir zahlreiche Tiere beobachtet. Wir waren dem Biber auf der Spur und haben die Störche bestaunt, die alljährlich zum Brüten
nach Bingen-Gaulsheim kommen. Dabei haben wir den Umgang mit Kompass und Karte gelernt. Beim „Dreckweg-Tag“ sowie dem „Coastal Cleanup“ haben wir mit angepackt und die Umgebung vom Müll befreit.
Im Raupenhaus auf dem NABU-Gelände konnten wir Schmetterlinge und ihre Raupen hautnah erleben. Auf dem Gelände können wir Pflanzen und Tiere im Jahresverlauf beobachten, zum Beispiel die vielen
Frösche, Insekten, Ziegen und Schafe. An einem Teich darf sogar gekeschert werden. Wir haben Nistkästen gebaut und aus Naturmaterialien Geschenke und Spiele gebastelt. Auch in diesem Jahr gibt es
wieder ein buntes Programm, bei dem wir gerne die Ideen und Wünsche der Kinder aufgreifen!
Hast Du Lust, mitzumachen? Wir treffen uns jeden 1. und 3. Samstag im Monat von 11 bis 14 Uhr. Mitmachen können Kinder zwischen 8 und 12 Jahren, die Mitglied beim NABU sind. Die Teilnahme ist
kostenlos. Schreib einfach eine Email, entweder an Eva Powarzynski: [email protected] oder Andrea Weigelt: [email protected].
(Albig 4/23) Der NABU-Vorsitzende Bardo Petry hat auf der Landesvertreter-versammlung des NABU RLP in Albig die höchste Auszeichnung des Landesverbandes erhalten. Landesvorsitzende Cosima Lindemann lobte das langjährige Engagement von Bardo Pety und hob besonders das Neubauprojekt des NABU-Zentrums Rheinauen hervor. Bardo Petry war sichtlich über die Goldene Ehrennadel überrascht und lud alle Anwesenden ein, das Zentrum für Begegnungen zu nutzen. Er betonte wie wichtig der NABU als große Gemeinschaft im Wirken für die Natur sei.
Wir danken Carola Schmitt für die ehrenamtliche Unterstützung. Hier gibts Infos zu ihrer Arbeit.
Für mehr Natur im Garten kann jeder etwas tun, das zeigt Bardo Petry, 1. Vorsitzender der NABU-Gruppe Bingen und Umgebung: In seinem Naturgarten findet man eine lebendige Tierwelt, bunte Blüten und heimische Sträucher. Anstatt mit Chemikalien gegen sie vorzugehen, arbeitet er mit der Natur. Im Rahmen der SWR-Sendung "natürlich" gibt Bardo Petry einen Einblick in seinen persönlichen Naturgarten und zeigt einfache Tricks für mehr Vielfalt im eigenen Garten.