Naturnahes Gärtnern weckt großes Interesse

SWR besucht Naturgarten des NABU-Vorsitzenden in Dromersheim

Für mehr Natur im Garten kann jeder etwas tun, das zeigt Bardo Petry, 1. Vorsitzender der NABU-Gruppe Bingen und Umgebung: In seinem Naturgarten findet man eine lebendige Tierwelt, bunte Blüten und heimische Sträucher. Anstatt mit Chemikalien gegen sie vorzugehen, arbeitet er mit der Natur. Im Rahmen der SWR-Sendung "natürlich" gibt Bardo Petry einen Einblick in seinen persönlichen Naturgarten und zeigt einfache Tricks für mehr Vielfalt im eigenen Garten.

 

 

Tag der offenen Tür im NABU-Naturschutzzentrum gut besucht

Bei herrlichem Frühlingswetter herrschte am vergangenen Sonntag hoher Betrieb im NABU-Naturschutzzentrum Rheinauen. Mit Fachvorträgen, Mitmachaktionen und Exkursionen in das angrenzende Naturschutzgebiet wurde ein buntes Programm für Groß und Klein geboten. NABU-Aktive gaben Einblick in die vielfältigen Tätigkeiten der NABU-Gruppe und halfen mit Praxistipps zur naturnahen Gartengestaltung. Wer auf den Geschmack gekommen war, konnte beim Insektenhotelbau gleich zur Tat schreiten oder am Verkaufsstand der Gärtnerei Strickler heimische Wildpflanzen für den eigenen Garten erstehen. Bei Gewinnspiel und Naturbasteleien hatten dann auch die Kleinen Ihren Spaß.

 


Landratskandidaten informieren sich beim NABU-Naturschutzzentrum Rheinauen

Barbaro Landrat Bardo Petry Mainz-Bingen Naturschutz NABU-Zentrum
Salvatore Barbaro (l.) mit NABU-Vorsitzenden Bardo Petry (r.) vor dem NABU-Naturschutzzentrum

Die NABU-Gruppe Bingen und Umgebung hat alle Landratskandidaten zu Informationsgesprächen in das NABU-Naturschutzzentrum Rheinauen eingeladen. Bei den Gesprächen werden Themen des Natur- und Umweltschutzes im Landkreis sowie die Pläne zum Neubau des NABU-Zentrums Rheinauen besprochen.  Den Auftakt machte Prof. Dr. Salvatore Barbaro (SPD). Alle anderen Kandidaten haben ihr Kommen zugesagt und werden in den nächsten Tagen das NABU-Naturschutzzentrum Rheinauen besuchen und sich über  die Arbeit zum Schutz der Rheinauen zu informieren.


NABU bei Rheinland-Pfalz-Ausstellung

Mit der beliebten Saatgutbar, Infotafeln über Wildpflanzenvielfalt und einem Aktionsstand über Schmetterlinge wirbt das NABU-Naturschutzzentrum Rheinauen für Biologische Vielfalt im eigenen Wohnumfeld.

Mitmachaktionen und ein Touch-Terminal informieren die BesucherInnen über das Projekt Lebensader Oberrhein und die Möglichkeiten für mehr Natur auf Balkon und im Garten.

Das Team vom NABU wird hierbei durch zahlreiche Freiwillige wie die BiodiversitätsbotschafterInnen unterstützt. Mehr über die Verbrauchermesse, die noch bis zum 25.03. geöffnet hat findet man hier.

 22.03.2017


NABU räumt auf

Müllsammelaktion anlässlich des 5. Binger Dreck-Weg-Tages

Gesammelter Mülll vor dem Naturschutzzentrum
Gesammelter Mülll vor dem Naturschutzzentrum

Anlässlich des 5. Binger Dreck-Weg-Tages sammelte der NABU Bingen und Umgebung Müll in den Rheinauen. Unter der Leitung des ersten Vorsitzenden Bardo Petry machten sich die ehrenamtlichen Helfer des NABU trotz des ungemütlichen Wetters auf den Weg in die Rheinauen. Es wurde an verschiedenen Stellen im Naturschutzgebiet „Fulder Aue – Ilmen Aue“ Müll gesammelt. Dabei fanden die ehrenamtlichen Helfer die unterschiedlichsten Dinge. Von Haushaltsmüll, über Autoreifen bis zur verrosteten Motorhaube eines VW Käfers war alles dabei.

 

Im Anschluss an die dreistündige Sammelaktion ging es gemeinsam zur Grundschule an der Burg Klopp. Dort warteten nach getaner Arbeit ein wohlverdienter Imbiss und ein geselliger Ausklang des Tages auf alle Helfer.

 20.03.2017


Landfrauen zu Gast im NABU-Naturschutzzentrum

Mitglieder des Landfrauen Verbandes Rheinhessen besuchten am vergangenen Wochenende das NABU-Naturschutzzentrum Rheinauen, um Nisthilfen für Vögel und Wildbienen anzufertigen. NABU-Mitarbeiter führten mit Fachvorträgen in das Thema ein, stellten die Lebensweise und Besonderheiten der Tiergruppen vor und erläuterten, warum diese bedroht sind und es sich lohnt Ersatzlebensräume für sie zu schaffen.

Nach einer kurzen Stärkung schritten die Landfrauen voller Eifer und gut gelaunt zur Tat. Da wurde geschraubt, gehämmert und getüftelt, bis jede/r Teilnehmer/in einen Nistkasten oder ein Insektenhotel in den Händen hielt. Unterstützt und angeleitet wurden sie dabei von ehrenamtlichen Helfern der NABU-Gruppe, die den Handwerker/innen mit Rat und Tat zur Seite standen.

13.03.2017


Teichfolie verlegt

Neue Naturerlebnisfläche nimmt Gestalt an

Mit tatkräftiger Unterstützung vieler freiwilliger Helfer wurde auf der Naturerlebnisfläche „Im Briel“ in Bingen-Gaulsheim eine mehr als 700 kg schwere, maßangefertigte Teichfolie verlegt. Die Grube für den Teich wurde bereits im Januar ausgehoben. Mit den steigenden Temperaturen konnte nun auch die Folie verlegt werden. Zum Schutz der Folie wurde zunächst ein Schutzvlies verlegt. Im Anschluss wurde mit vereinten Kräften die Folie in die Grube gezogen. Sobald die Witterung es zulässt werden Sand und Kies geliefert und die Gestaltung des Teiches abgeschlossen. Aufgrund des feuchten Bodens war eine Lieferung der benötigen Baumaterialien auf die Fläche bisher nicht möglich.

Der Folienteich wird künftig eine der Hauptattraktionen der Naturerlebnisfläche sein und große und kleine Besucher einladen, die Lebewesen der Kleingewässer zu entdecken.


Großzügige Spende für neues Naturschutzzentrum

Langjähriges Mitglied unterstützt NABU-Projekt mit 1.000 Euro

Jakob Rothschenk (l.) übergibt Bardo Petry (r.) den Scheck.
Jakob Rothschenk (l.) übergibt Bardo Petry (r.) den Scheck.

Am 27. Januar 2017 überreichte Jakob Rothschenk der NABU-Gruppe Bingen und Umgebung einen symbolischen Spendenscheck über 1.000 Euro als Unterstützung für das Bauvorhaben eines neuen Naturschutzzentrums.

Als Mitglied der ersten Stunde bei der NABU-Gruppe hat Rothschenk den Aufbau des heutigen NABU-Naturschutzzentrums Rheinauen aktiv miterlebt. „Es war viel Handarbeit und ehrenamtliches Engagement nötig, als wir 1982 das Holzgebäude aus Ingelheim hier in Bingen-Gaulsheim wieder aufgebaut und instand gesetzt haben“ erinnert sich Rothschenk.

Seither hat sich der Naturfreund in den verschiedensten Projekten der NABU-Gruppe sehr aktiv für Naturschutz und Umweltbildung eingesetzt. Er kennt die Herausforderungen, die mit dem Wachsen der Gruppe und der Vielzahl an Naturschutzprojekten entstanden sind. Mit Büro, Ausstellungsräumen, Gerätelager und Vermehrungsstation an verschiedenen Standorten, muss derzeit ein erheblicher logistischer Aufwand betrieben werden. Bei Hochwasser erschwert zudem die Lage des Zentrums im Überflutungsbereich der Aue die Naturschutzarbeit.

„Mit meinen beinahe 80 Jahren kann ich mich heute nicht mehr so aktiv einbringen wie früher, daher möchte ich die NABU-Gruppe auf diesem Wege für ihr großes Vorhaben unterstützen“ begründet Rothschenk, der im November diesen Jahres den runden Geburtstag feiert, seine großzügige Spende. Das neue NABU-Zentrum soll alle Funktionen unter einem Dach vereinen und als Mitmachzentrum Ausgangs- und Begegnungsort für einen aktiven Naturschutz sein.

27.01.2017


Japanische Delegation besucht NABU-Zentrum

Unterstützung für Neubau aus Fernost!

Eine Delegation von Naturschützern aus Japan hat sich im Rahmen einer Fachexkursion über die Arbeit des NABU-Naturschutzzentrums Rheinauen informiert. Besonders beeindruckt waren die Besucher über die Pläne zum Bau eines neuen NABU-Zentrums. Bei einem Kongress von Naturschutzorganisationen wollen sie demnächst für Geld sammeln, um den Neubau des NABU-Zentrums zu unterstützen.

 


Rheinauen-Lehrpfad bei Budenheim eröffnet

Auenservice erneuert marode Infotafeln im Naturschutzgebiet

Der Rheinauen-Lehrpfad im Naturschutzgebiet „Haderaue – Königsklinger Aue“ bei Budenheim hatte nach gut 10 Jahren sichtlich ausgedient. Mit Unterstützung der Gemeinde Budenheim hat der Auenservice nun die maroden Tafelträger und ausgeblichenen Infotafeln komplett erneuert...mehr

01.09.2016


Artenreiche Wiese in Gaulsheim angelegt

Auspflanzaktion mit Schulklasse

Schüler beim Auspflanzen
Schüler beim Auspflanzen

Schüler des Sebastian-Münster-Gymnasiums in Ingelheim haben fleißig bei der Entwicklung einer neuen artenreichen Wiese in Bingen-Gaulsheim geholfen. Die Schüler der 5. Klassenstufe haben im Unterricht seltene Pflanzen, wie z.B. Langblättrigen Ehrenpreis, Großen Wieseknopf und Kantenlauch vermehrt. Nach der erfolgreichen Vermehrung wurden die 400 Pflanzen Anfang November in Bingen-Gaulsheim ausgepflanzt. Die neue Heimat der Pflanzen ist eine ehemalige Mirabellen-Plantage. Diese wurde vom NABU erworben und wird nun zu einer artenreichen Auenwiese entwickelt. Eine Mahdgutübertragung egänzt die Maßnahme. Die Verteilung des Mahdguts haben die Schüler begeisert übernommen. Die Auspflanzaktion und Entwicklung der Wiese findet im Rahmen des Projekts "Lebensader Oberrhein" statt.


Junge Naturentdecker gesucht!

Neustart der NABU-Kindergruppe in Bingen-Gaulsheim

Kinder untersuchen einen Tümpel
Kinder untersuchen einen Tümpel

Ab dem 19. September bietet die NABU-Gruppe Bingen und Umgebung wieder eine Kindergruppe für ca. 15 Kinder im Alter von 6 bis 11 Jahren an. Die Gruppe trifft sich jeden 1.und 3. Samstag im Monat von 14 bis 17 Uhr im NABU-Naturschutzzentrum Rheinauen in Bingen-Gaulsheim. Unter Anleitung von Diplom-Geographin Heike Hofmann gehen die Kinder auf spannende Entdeckungstouren in den Rheinauen. „Dabei lernen die Kinder spielerisch jede Menge über die heimische Tier- und Pflanzenwelt", weiß Frau Hofmann. Im Herbst stehen zunächst der Lebensraum Streuobstwiesen im Mittelpunkt. "Dann werden wir unseren eigenen Apfelsaft keltern“, verrät die Umweltpädagogin. Weitere spannende Naturerlebnisse werden folgen.

 

Die Anmeldung erfolgt über das Naturschutzzentrum Rheinauen unter 06721/14367 oder per Mail über kontakt@nabu-rheinauen.de. Die Teilnahme an der Kindergruppe ist kostenfrei, die Kinder sollten aus versicherungsrechtlichen Gründen Mitglied beim NABU werden.


Salamanderschutz in Oberdiebach

NABU stellt Amphibien-Warnschilder auf

Zum Schutz der Feuersalamander hat der NABU Bingen und Umgebung an einem Feldweg zwischen Oberdiebach und Rheindiebach Amphibien-Warnschilder angebracht. Das Befahren des Feldweges ist eigentlich nur Anliegern gestattet, das Durchfahrtsverbot wird jedoch häufig missachtet. So kommen hier von Frühjahr bis Herbst immer wieder zahlreiche Salamander unter die Räder, wie Anwohner berichten.

 

Die streng geschützten Amphibien nutzen die Habitate beiderseits des Weges: das bewaldete Tal des Gailsbaches auf der einen und die Weinbergsmauern mit reichlich Versteckmöglichkeiten auf der anderen Seite. Bevorzugt im Schutze der Dunkelheit und bei feuchter Witterung kommen die scheuen Tiere aus ihren Verstecken und überqueren nicht selten den Feldweg.

 

Mit den Schildern möchte der NABU auf die schützenswerten Amphibien Aufmerksam machen. Autofahrer sollten das Durchfahrtsverbot beachten und die ausgebaute Hauptstraße nutzen, aber auch Anlieger werden gebeten den Feldweg in der Salamander-Saison nur im Schritttempo zu befahren


Kinder erleben Naturvielfalt am Oberrhein

NABU-Kinderakademie erfolgreich beendet

"Absolventen" der Kinderakademie mit Urkunden
"Absolventen" der Kinderakademie mit Urkunden

Unter dem Motto „Lebensader Oberrhein – Naturvielfalt von nass bis trocken“ hat dieses Jahr die Kinderakademie des NABU-Naturschutzzentrums Rheinauen stattgefunden. Zum Einstieg in die Sommerferien haben die Umweltpädagoginnen Heike Hofmann und Anita Resch eine Woche rund um den Lebensraum Rheinufer geforscht und experimentiert. Welche Tiere leben im Tümpel? Welche Wasserqualität hat der Rhein? Diesen Fragen sind die fünfzehn teilnehmenden Kinder nachgegangen. Zum Abschluss gab es eine Ausstellung zu den „Forschungsergebnissen“ inklusive Nachbau des Binger Rheinlaufs für die Eltern. Als Bestätigung für den erfolgreichen Abschluss der Kinderakademie erhielt zum Schluss jedes Kind eine persönliche Urkunde.

 

Auch in den Herbstferien, vom 19. bis 23. Oktober, wird wieder eine Kinderakademie stattfinden. Informationen dazu erhalten Sie hier.