"Welt ein Stückchen besser machen"

KjG Büdesheim sammelt Pfandflaschen für einen guten Zweck

KJG-Büdesheim überrecht Spende an den NABU
KJG-Büdesheim überrecht Spende an den NABU

Im Rahmen der 72-Stunden-Aktion des Bundes der Deutschen Katholischen Kirchen hat die Katholische junge Gemeinde (KjG) Bingen-Büdesheim eifrig Pfandflaschen für einen guten Zweck gesammelt. Insgesamt 25 Kinder und junge Erwachsene waren an einem langen Wochenende in Büdesheim von Tür zu Tür unterwegs um nach Pfandflaschen zu fragen. Insgesamt konnte die Gruppe auf diese Weise Flaschen im Wert von 400 Euro einsammeln. Den Erlös haben die jungen Erwachsenen nun dem NABU Bingen und Umgebung überreicht.

Ganz unter dem Motto der 72-Stunden-Aktion "Welt ein Stückchen besser machen" wollte die KjG einem lokal agierenden Naturschutzverein das Geld spenden. Die Wahl fiel schnell auf den NABU Bingen und Umgebung mit seinem Naturschutzzentrum, den nicht wenige der eifrigen Sammler*innen kennen das dortige Umweltbildungsprogramm aus eigener Erfahrung.  Mit der Spende möchte die KjG den Bau des neuen Naturschutzzentrums und somit die Naturschutzarbeit vor Ort unterstützen.

Der 1. Vorsitzende der NABU-Gruppe Bingen und Umgebung Bardo Petry hat die Spende dankend entgegengenommen und war sichtich angetan von der Idee und dem Engagement der jungen Leute!

 

11.07.2019


Bingen-Gaulsheim, ein Storchenparadies!

Blick ins Storchennest kurz vor der Beringung
Blick ins Storchennest kurz vor der Beringung

Die Rheinauen in Bingen-Gaulsheim beherbergen dieses Jahr so viele Storchenbrutpaare wie nie zuvor. Mindestens 14 Jungtiere werden zurzeit in fünf Nestern großgezogen. Dabei ist das erfolgreichste Paar das alteingesessene auf dem Gittermast. Dieses Paar zieht fünf gesunde Jungstörche auf, welche kürzlich auch beringt wurden. Die Beringung hilft die Störche künftig zu identifizieren, Lebensweisen zu erforschen und die Flugrouten zu ermitteln.

 

In ein paar Wochen sind die Jungstörche dann außerhalb des Nestes unterwegs und werden sich im August in Junggesellentrupps auf dem Weg Richtung Süden machen.

 

Wenn die Jungstörche den ersten Schritt in die Selbstständigkeit wagen und die Wiesen nach Nahrung durchstreifen, ist es wichtig sie nicht zu beeinträchtigen. Gerade freilaufende Hunde können in dieser Phase für die Jungstörche zur tödlichen Gefahr werden. An dieser Stelle sei daher darauf hingewiesen, dass Hunde in den Naturschutzgebieten am Rheinufer zwischen Mainz und Bingen grundsätzlich an der Leine zu führen sind!

Wenn Sie Interesse am Leben der Weißstörche vor Ort haben und freiwillig bei deren Erfassung mithelfen möchten, dann können Sie sich unter der Tel. 06721-14367 über die Tätigkeiten der Weißstorchbetreuer*innen informieren. Ihre Ansprechpartnerin ist Frau Passon.

 

12.06.2019

 


Plakette "Hier sind Eulen willkommen"

NABU zeichnet Eulenfreunde aus

Junger Steinkauz während der Beringung,  J. Müller
Junger Steinkauz während der Beringung, J. Müller

Unbemerkt und heimlich leben Schleiereule und Steinkauz in der Nähe des Menschen, als Kulturfolger sind sie sogar auf den Menschen angewiesen: Steinkäuze benötigen artenreiches Grünland und alte Obstbäume mit Baumhöhlen als Brutplatz. Schleiereulen dagegen bewohnten früher häufig die Giebel alter Bauernhäuser und halfen als Mäusejäger den Landwirten.

 Jedoch gehen immer mehr Brut- und Nahrungsstätten verloren, so dass es immer wichtiger wird, wenn Menschen den Lebensraum von Eulen schützen. Aus diesem Grund zeichnet der NABU Bingen und Umgebung e.V. nun Menschen mit der Plakette „Hier sind Eulen willkommen“ aus. Der NABU hat diese Auszeichnung konzipiert um Eulenfreundinnen und -freunde in ihrem Engagement für Steinkauz, Schleiereule & Co. zu würdigen.

 „Die Maßnahmen für den Erhalt der Lebensräume für Eulen können ganz unterschiedlich sein. Beispielsweise können alte Eulenfluchten geöffnet oder Nisthilfen für Schleiereulen angebracht werden. Genauso helfen kann aber der Erhalt alter Obstbäume oder das Aufhängen von Steinkauzröhren“, sagen Jens und Nadine Müller, Ehrenamtliche Betreuer der Eulenquartiere des NABU Bingen und Umgebung e.V.

 Der NABU möchte, dass das Engagement der meist im Hintergrund wirkenden Eulenfreunde deutlich sichtbar und gewürdigt wird. Dabei hat die Plakette noch einen weiteren Vorteil, wie die Müllers verdeutlichen: „Wenn die Plakette beispielsweise direkt neben der Haustür oder am Scheunentor befestigt wird, kann dies als gutes Beispiel weitere Nachahmer finden“.

 

Wer etwas für die heimischen Eulen tun möchte oder bereits aktiv ist, was den Eulenschutz betrifft, kann sich beim NABU Bingen und Umgebung e.V. melden, um eine Auszeichnung mit der Plakette „Hier sind Eulen willkommen“ zu bewerben oder lassen Sie sich von uns zu Steinkauz, Schleiereule & Co. beraten.  Herr Jens Müller steht unter der Tel. 0176/31385308 oder per E-Mail unter jns.mueller@web.de zur Verfügung.

 

 

20.05.2019


Seltener Kranichbesuch am Inselrhein

Seit einigen Wochen ziehen Kraniche in großen, keilförmigen Gruppen über Rheinhessen hinweg. Sie sind auf dem Weg in ihre traditionellen Überwinterungsgebiete auf der iberischen Halbinsel. Durch ihre lauten, trompetenartigen Rufe kündigen sich die Tiere meist schon von weitem am Himmeln an.  In der Regel überfliegen Kraniche Rheinhessen komplett. Schlechte Zugbedingungen können die majestätischen Vögel jedoch zu einer Zwischenrast in ruhigen, Flachwasserbereichen und offenen Feldern verleiten. 

Am 15. November haben ca. 50 Kraniche in den Stillwasserbereich des Naturschutzgebietes „ Fulder Aue – Ilmen Aue“ in Bingen Rast gemacht. Zur Zeit nutzen auch viele weitere Vogelarten in großer  Anzahl die offenen Schlammflächen und Sandbänke der Rheinauen als Rast- oder gar Überwinterungsplatz. 

Da der Zug für alle Vögel sehr kräftezehrend ist, ist es wichtig, dass sie beim Rasten nicht gestört werden. Die Vögel sind auf die Rücksichtnahme der Menschen angewiesen. Der Auenservice des NABU-Naturschutzzentrums Rheinauen bittet daher alle Besucher der Rheinauen, auch während des Niedrigwassers sich an das Wegegebot zu halten und das trockengefallene Flussbett nicht zu betreten.

15.11.2018


Japanische Delegation zu Gast im NABU-Naturschutzzentrum

Jeden Herbst besucht eine Gruppe japanischer Naturschützer das NABU-Naturschutzzentrum Rheinauen um sich über den Naturschutz in Deutschland und die Arbeiten des NABU zu informieren. Jüngst war es wieder soweit und die Naturfreunde aus Fernost standen vor der Tür. Nach einem intensiven Informationsaustausch über die verschiedenen aktuelle NABU-Projekte, wie z.B. Lebensader Oberrhein, Naturtrainer und Frosch schützt Frösche ging es anschließend durch die Rheinauen zur Naturerlebnisfläche „Auenland“. Hier wurden insbesondere die Vermehrungsstation für seltene Pflanzen und der große Folienteich inspiziert. Die Pläne ein neues NABU-Naturschutzzentrum zu bauen, stieß auf große Begeisterung.

11.11.2018


Mitglieder der Biotoppflege-Gruppe genießen die Schönheit der Rheinauen

Biotoppflege-Gruppe des NABU-Bingen bei der Wanderung durch die Rheinauen
Biotoppflege-Gruppe des NABU-Bingen bei der Wanderung durch die Rheinauen

Nach vielen engagierten Arbeitseinsätzen im Verlauf des Jahres haben sich die Mitglieder des Arbeitskreises Biotoppflege mit einer wohlverdienten Wanderung und einem Picknick auf der Fläche des geplanten, neuen Naturschutzzentrums belohnt. Bei wundervollem Wetter haben mehr als 20 Aktive die Schönheit der Rheinauen in vollen Zügen genossen.

 

Der erste Halt war eine Streuobstwiesen des NABU, wo noch viele der alten Apfelsorten zu finden sind. Klar, hier muss probiert und der Geschmack unterschiedlicher Äpfel verglichen werden. Von den Leckersten wanderten einige in Jutebeutel oder Rucksäcke, um sie später noch genießen zu können.

 

Die Wanderung führte weiter durch die vielseitigen Biotope der Rheinauen, begleitet von Michael Markowski, der mit interessanten Beiträgen zu den vielen ökologischen Schätzen und der Historie der Region die Wanderung abrundete.  An einer Feuchtwiese vom NABU angelangt, ging es dann doch nicht anders, ein kleiner Arbeitseinsatz musste her. Mit großer Begeisterung wurde der seltene und auf dieser Fläche noch fehlende Teufelsabbiss ausgesät. Die Wanderung endete mit einer kleinen Führung auf der Naturerlebnisfläche AuenLand wo das neue Naturschutzzentrum entstehen soll. Vieles gab es hier zu bestaunen ganz besonders die großen Fortschritte an der Trockenmauer und die Frösche die sich in dem angelegten Teich angesiedelt haben. 

 

Auf die Wanderer wartete ein reich gedeckter Tisch, mit vielfältigen selbstgemachten Leckereien. So konnte bei vielen Gesprächen und gutem Essen die wundervolle Wanderung ausklingen und der selbstgemachte Apfelsaft des NABU verkostet werden.

 06.10.2018


19 Helfer bei Müllsammelaktion am Rhein

RhineCleanUp

Mit 19 Helfern war der Auenservice am 15. September in den Rheinauen westlich von Bingen unterwegs, um Müll zu sammeln. An der europaweiten Rhine Cleanup Aktion beteiligten sich über 50 Städte entlang des Rheins.

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15.09.2018


"dm-Spendentüte" für das NABU-Naturschutzzentrum

Julia Rüdel überreicht dm-Spendenscheck
Julia Rüdel überreicht dm-Spendenscheck

Großen Einfallsreichtum und Engagement für den Naturschutz hat Julia Rüdel während ihrer Ausbildung zur Drogistin im dm-Drogeriemarkt in Bad Kreuznach, Bosenheimer Straße bewiesen. Im Rahmen der Nachhaltigkeitswochen hat sie Wundertüten mit verschiedenen Proben und Kosmetika bestückt und gegen freiwillige Spende an Kunden abgegeben. Der Erlös der dreiwöchigen Aktion erbrachte insgesamt 1.745 Euro, über die sich jetzt das NABU-Naturschutzzentrum Rheinauen in Bingen freuen darf. „Mir war es wichtig, dass das Geld lokal für den Naturschutz eingesetzt wird“, erklärt die Naturfreundin und Bingerin Rüdel ihre Entscheidung, wohin die Spendensumme gehen soll. Den entscheidenden Tipp, das Geld an das NABU-Naturschutzzentrum zu spenden, gab ihre Mutter, die langjähriges NABU-Mitglied ist.
Insgesamt wurden 600 Wundertüten abgegeben. Der Erfolg der Aktion hat die junge Auszubildende überrascht. „Ich hätte nie gedacht, dass unsere Kunden so spendenfreudig sind“, so Julia Rüdel, die inzwischen fest im dm-Drogeriemarkt arbeitet.
Der 1. Vorsitzende der NABU-Gruppe Bingen und Umgebung Bardo Petry sowie Michael Markowski, Mitarbeiter des Naturschutzzentrums, haben den Scheck erfreut entgegengenommen und waren von Frau Rüdels Engagement begeistert. „Für unsere vielfältige Naturschutzarbeit in der Biotoppflege, dem Artenschutz, der Umweltbildung und nicht zuletzt, der Bestrebung ein neues Naturschutzzentrum zu bauen, sind wir auf Spenden angewiesen“, unterstreicht der Vorsitzende Petry die Bedeutung dieser Spende.

17.08.2018


Neues NABU-Zentrum in Bingen-Gaulsheim

SWR-Fernsehbeitrag über das Bauvorhaben des NABU


Hohe Temperaturen, niedriger Wasserstand

NABU im SWR3-Fernsehen


Neue Regelung für Wassersportler

Auenservice informiert über NSG Mariannenaue

Seit dem 06. Juli 2018 gilt für den Stillwasserbereich um die Mariannenaue eine neue Regelung für Wasserfahrzeuge jeglicher Art.  Die Wasserfläche zwischen der Insel und den umgebenden Leitwerken darf nur im Zeitraum vom 01. April bis 20. September und nur im westlichen Abschnitt mit maximal 6 km/h befahren werden. Mehr


Aktion "Schwalbenfreundliches Haus"

NABU Bingen und Umgebung zeichnet Hausbesitzer aus

Hier fliegen die Schwalben ein und aus.  Bardo Petry (l.) bescheinigt Herrn van Krüchten (r.) ein "schwalbenfreundliches Haus"
Hier fliegen die Schwalben ein und aus. Bardo Petry (l.) bescheinigt Herrn van Krüchten (r.) ein "schwalbenfreundliches Haus"

Emsig schwirren die Schwalben über den Hof der Familie van Krüchten in Ober-Hilbersheim. Die Flugkünstler sind hier mehr als willkommen, der Umbau der ehemaligen Feldscheune zum Geflügelstall erfolgte ganz gezielt schwalbenfreundlich. „Ich freue mich jedes Jahr, wenn es mehr werden“ schwärmt Georg van Krüchten, der sich gerne für Natur- und Artenschutz einsetzt. In diesem Jahr zählt er bereits 13 Rauchschwaben- und ein Mehlschwalbennest und der Bruterfolg spricht für sich: zwei bis drei Bruten zeihen „seine“ Schwalben jährlich groß und durchschnittlich 50 Jungvögel sind in den letzten Jahren ausgeflogen.

Im alten Gemäuer herrscht reges Leben. Bardo Petry (l.) überreicht Schwalbenfreundin Natalie Brand (r.) Urkunde und Plakette.
Im alten Gemäuer herrscht reges Leben. Bardo Petry (l.) überreicht Schwalbenfreundin Natalie Brand (r.) Urkunde und Plakette.

Auch bei Natalie Brand in Genheim lugen bereits die hungrigen Federknäuel der zweiten Schwalbenbrut aus den Nestern und sperren lauthals die Schnäbel auf, sobald die Eltern mit Futter das Nest anfliegen. Die haben jede Menge zu tun, um die meist 4-5 Mäuler zu stopfen. Auf dem ehemaligen Bauernhof haben die Schwalben in diesem Jahr ein neues zu Hause gefunden, nachdem Frau Brand den Hof vor eineinhalb Jahren übernommen und schwalben-freundlich renoviert hat. Ein Mehlschwalbenpaar brütet an der Außenfassade, fünf Rauchschwalben-paare in den ehemaligen Stallungen.

 

Als Kulturfolger sind Schwalben in unseren Städten und Dörfern zu Hause. Doch vielerorts sind sie unerwünscht, werden ihnen Nistmöglichkeiten verwehrt. Und dabei sind die Insektenjäger wertvolle Nützlinge. „Schwalben ernähren sich zu etwa 80 % von Fliegen, Mücken und Blattläusen. Sie spielen damit nicht nur eine wichtige Rolle im Ökosystem, sondern auch als Schädlingsbekämpfer in der Landwirtschaft und im Gartenbau“ betont Bardo Petry, Erster Vorsitzender der NABU-Gruppe Bingen und Umgebung. Im Rahmen der Aktion „Schwalbenfreundliches Haus“ überreicht er der Familie van Krüchten sowie Frau Brand eine Urkunde mit Plakette zur Anerkennung ihres Engagements. Beide Hausbesitzer leisten einen wichtigen Beitrag zum Schutz und Erhalt der Schwalben.

 

Der NABU hofft, dass immer mehr Hausbesitzer die Schwalben bei sich wieder willkommen heißen. Für eine Auszeichnung kann man sich beim NABU-Landesverband Rheinland-Pfalz oder der Schwalben-Koordinationsstelle des NABU-Bundesverbandes bewerben.

12.07.2018


Gemeinsam möchten wir Kinder und Jugendliche durch spielerisches Erleben und Erkunden für die Natur sensibilisieren!

 

Hast Du Interesse oder möchtest nähere Informationen? Dann melde Dich bei:

Yasmin Kunz, Jugendreferentin

kuntz.yasmin@gmail.com, 0177 7137353


NABU-Kinderakademie 2018

Sommerferienprogramm in der Natur

Kinder keschern am Teich
Kinder keschern am Teich

Bei der diesjährigen Kinderakademie haben 17 Kinder aus Bingen und Umgebung eine Woche  lang unter der Leitung der beiden Umweltpädagoginnen Nicole Stockhusen und Heike Hofmann die Tier- und Pflanzenwelt der Rheinauen erforscht.

 

Am ersten Tag stand das Thema Amphibien und Teichtiere im Mittelpunkt. Nach einer kurzen Einführung und einer „Froscholympiade“ mit Froschweitsprung, Salamandergang, Heuschreckenfangen, Froschkonzert und Wanderung zum Teich huckepack mit Partner wurde nach Tieren im Teich gekeschert.

 

Dienstag wurde der Lebensraum Wiese erforscht. Als „Blütendetektive“ gingen die Kinder auf die Suche nach Vertretern bestimmter Pflanzenfamilien und erstellten mit den Blumen ein buntes Blütenbüchlein. Unter dem Motto der NABU-Aktion „Zählen, was zählt“ beteiligten sich die Kinder am „Insektensommer“ und entdeckten dabei viele verschiedene Schmetterlinge, Heuschrecken, Käfer und Bienen.  Um selbst etwas gegen den Rückgang der Insekten tun, fertigten die Kinder  kleine Wildbienennisthilfen.

 

 

Am Mittwoch begleiteten die Kinder den Storch auf seiner Reise nach Afrika und lernten dabei die Lebensweise der Störche kennen. Sie kämpften sich durch „Stromleitungen“, fingen Wanderheuschrecken in Form von Pflummis, stellten den Segelflug mit Hilfe von Papierfliegern nach oder sammelten (Holz-)Würmer für ihre Küken . Besonders spannend war es, die Jungstörche bei ihren ersten Flugübungen am Nest zu beobachten.

 

 

Der vierte Tag, Donnestag begann zunächst mit dem Thema Papier, Müll und Recycling. Beim Papierschöpfen konnten die Kinder bunte Karten aus alten Eierkartons herstellen. Am Nachmittag stand die Gewässeruntersuchung des Rheins auf dem Programm. Neben Flohkrebsen, Muscheln und Schnecken wurden auch zahlreiche kleine Fische und Flusskrebse mit Keschern aus dem Rhein gefischt. Anhand der Tiere konnte somit gezeigt werden, dass der Rhein mit Güteklasse 2 doch sauberer ist als viele vorher vermutet hatten.

 

 

Am fünften und letzten Tag bereiteten die Kinder eine kleine Ausstellung für ihre Eltern vor. Es wurden fleißig Plakate gestaltet und die besonderen Fundstücke der Woche sowie die kleinen Kunstwerke, die während der Woche herstellt wurden, präsentiert. Nach der erfolgreichen Abschlussprüfung erhielten alle Teilnehmer eine Urkunde. Begeistert riefen sie zum Abschied : „Wir kommen nächstes Jahr wieder!“

                                                                                                                                                                                                                       29.06. 2018

 


Spendenaktion der BBS Bingen

NABU erhält 500 Euro

Schülerinnen und Schülder der Berufsbildenden Schule Bingen betreuen im Rahmen Ihres Unterrichts eigenständig einen Getränkeautomaten im Schulgebäude. Der erwirtschaftete Gewinn wird regelmäßig für wohltätige Zwecke gespendet. So erhielt in diesem Jahr auch der NABU Bingen und Umgebung e.V. eine Spende von 500 Euro. Vorstandsvorsitzender Bardo Petry nahm den Spendenscheck persönlich entgegen.

12.06.2018


Storchennachwuchs wohlauf

Störche in Bingen, Dietersheim und Ingelheim beringt

Neugierig lugten die vier Gaulsheimer Jungstörche aus dem Nest, als sich die Beringer für die Besteigung des Mastes rüsteten. mehr

08.06.2018


Der Blick ins Storchennest

Landfrauen erfahren alles über den Weißstorch

Erneut besuchten 25 Mitglieder des Landfrauenverbandes Rheinhessen e.V. das NABU-Naturschutzzentrum Rheinauen.

Auf eine bildreiche Einführung zur Biologie und Lebensweise des Weißstorches, folgte eine Exkursion in die Rheinauen und zum Storchennest. Der Blick ins Nest mit dem Spektiv lohnte sich: die vier kräftige Jungvögel präsentierten sich in voller Größe und machten allererste Flugübungen.

07.06.2018


NABU räumt auf

Ehrenamtliche sammeln Müll am Binger Dreck-weg-Tag

Wie in den vergangenen Jahren beteiligte sich der NABU Bingen und Umgebung e.V. auch 2018 mit über 20 Helfern am Dreck-weg-Tag der Stadt Bingen und sammelte Müll im Naturschutzgebiet Fulder Aue – Ilmen Aue. Mehr


Rheinland-Pfalz Ausstellung: Lebensader Oberrhein mittendrin

NABU-Aktionsstand auf der RAM
NABU-Aktionsstand auf der RAM

Wer es durch das Gedränge der größten Verbrauchermesse in Rheinland-Pfalz, der Rheinland-Pfalz-Ausstellung bis an den Stand des NABU (Halle 1 B) schafft, wird auch in diesem Jahr mit vielen Tipps und Praxisanregungen für mehr biologische Vielfalt im eigenen Wohnumfeld belohnt. Vom 10.03.-18.03.2018 bieten die beliebte Wild-Pflanzen-Samenbar, Mitmachaktionen rund um des Thema Amphibien und Informationen in das Projekt Lebensader Oberrhein die Möglichkeit, sich selbst für mehr Natur einzusetzen.

Bis zu 70.000 BesucherInnen werden erwartet. Der NABU Stand wird auch dieses Jahr wieder von zahlreichen Freiwilligen betreut. Insbesondere die BiodiversitätsbotschafterInnen haben während ihrer Ausbildung einen guten Einblick in das Projekt Lebensader Oberrhein erhalten und geben ihr Wissen gerne weiter.


Spenden für Neubau NABU-Zentrum

Große Freude beim NABU Bingen und Umgebung herrschte über eine erneute Spende von Jakob Rothschenk aus Bingen-Kempten. Der langjährige NABU-Aktive hat erneut 1000,- Euro für den Neubau des NABU-Zentrums Rheinauen gespendet. „So aktiv wie damals beim Aufbau des alten Naturschutzzentrums kann ich mich heute nicht mehr einbringen, daher möchte ich das neue Projekt auf diesem Wege unterstützen“, betont der rüstige Rentner. NABU-Vorsitzender Bardo Petry freut sich über die große Unterstützung von Privatleuten, die teilweise hohe Summen spenden. „Im Moment haben wir noch eine Finanzlücke von ca. 150.000,- Euro, wenn alle gestellten Anträge bewilligt werden. Deswegen freuen wir uns über jede Spende“, so Petry, der nun auch Firmen in der Region um eine Unterstützung gebeten hat. Mehr Informationen zum Projekt und zur Spendenmöglichkeit unter www.NABU-Rheinauen.de

09.02.2018


Im Einsatz für die Natur

NABU-Aktiver berichtet über Naturschutzengagement beim NABU Bingen und Umgebung

Von Beginn an engagierte sich Joachim Krowas in den Natur- und Vogelschutzprojekte des NABU-Naturschutzzentrums Rheinauen. LESEN SIE MEHR.


Naturnahe Gartengestaltung

SWR besucht Naturgarten des NABU-Vorsitzenden in Dromersheim

Für mehr Natur im Garten kann jeder etwas tun, das zeigt Bardo Petry, 1. Vorsitzender der NABU-Gruppe Bingen und Umgebung: In seinem Naturgarten findet man eine lebendige Tierwelt, bunte Blüten und heimische Sträucher. Anstatt mit Chemikalien gegen sie vorzugehen, arbeitet er mit der Natur. Im Rahmen der SWR-Sendung "natürlich" gibt Bardo Petry einen Einblick in seinen persönlichen Naturgarten und zeigt einfache Tricks für mehr Vielfalt im eigenen Garten.