Japanische Naturschützer besuchen Naturschutzzentrum

Auch in diesem Herbst hat wieder eine Gruppe Japanischer Naturschützer das NABU-Naturschutzzentrum Rheinauen besucht. Die Delegation aus dem Land des Lächelns hat den weiten Weg auf sich genommen um sich direkt vor Ort über den Naturschutz in Deutschland zu informieren. Insbesondere die NABU-Projekte "Naturtrainer" und "Frosch schütz Frösche" sogten für viele Rückfragen. Deratige Projekte gibt es in Japan nur in Ansätzen.


NABU Bingen und Umgebung auf Ehrenamtstag in Ingelheim

Ministerpräsidentin Malu Dreyer im Gespräch mit NABU-Aktiver Ursula Wilbert-Borowski
Ministerpräsidentin Malu Dreyer im Gespräch mit NABU-Aktiver Ursula Wilbert-Borowski

Im Rahmen der bundesweiten Woche des Ehrenamts fand mitten im Hotspot der Artenvielfalt in Ingelheim der landesweite Ehrenamtstag der Staatskanzlei in Rheinland-Pfalz statt. Die Landesregierung dankt jährlich den vielen Freiwilligen im Land, die sich für Natur- und Umweltschutz, Soziales, Sport und Kultur engagieren. Mit dabei: Der NABU Rheinland-Pfalz mit dem Projekt Lebensader Oberrhein.
Zahlreiche BesucherInnen informierten sich über die Arbeit des NABU. Gerne wurde auch die Saatgutbar mit regionalem Saatgut von Wildfpflanzen genutzt. Hier kann jeder in seinem Umfeld konkret für die Artenvielfalt aktiv werden.
Biodiversitätsbotschafter und anderer Freiwillige bastelten mit Kindern Quarkfrösche und Seerosen der Wünsche. So wurde spielerisch auf den Lebensraum der Kleingewässer hingewiesen. Mit großem Interesse und lobenden Worten kamen Ministerpräsidention Malu Dreyer, CDU-Landesvorsitzende Julia Klöckner und Minsterin a.D. Irene Alt an den NABU-Stand.


Ausstellung „Pflanzenvielfalt auf dem Deich“ im Rathaus Budenheim eröffnet

Vom 05.09.-22.09.2017 präsentiert der NABU-Auenservice im Rathaus Budenheim eine Ausstellung zur „Pflanzenvielfalt auf dem Deich“. Erfahren Sie mehr


Kinder erkunden Naturvielfalt am Oberrhein

NABU-Kinderakademie wieder ein Erfolg

16 Kinder nahmen in der ersten Ferienwoche wieder an der Kinderakademie des NABU-Naturschutzzentrums Rheinauen unter dem Motto „Lebensader Oberrhein – Naturvielfalt von nass bis trocken“ teil. Unter Anleitung der Umweltpädagoginnen Heike Hofmann und Nicole Stockhusen erforschten sie den Lebensraum Rheinauen.

Ob Jungstörche bei Flugübungen, Schmetterlinge beim Blütenbesuch oder Libellen beim Schlupf, die Tier- und Pflanzenwelt der Auen bot den Kindern so manche erstaunliche Naturbeobachtung. Bei Gewässerunter-suchungen und Naturexperimenten lernten sie den Lebensraum und seine Bewohner genauer kennen. Mit selbstgemachtem Kräuteröl, Duftsäckchen oder bunten Blütenbildern konnte jedes Kind seine ganz persönlichen Andenken mit nach Hause nehmen.Ihre „Forschungsergebnisse“ präsentierten die Kinder ihren Eltern am Ende mit einer Ausstellung. Als Bestätigung für den erfolgreichen Abschluss der Kinderakademie erhielt jedes Kind eine persönliche Urkunde.

 


Im Einsatz für die Natur

NABU-Aktiver berichtet über Naturschutzengagement beim NABU Bingen und Umgebung

Von Beginn an engagierte sich Joachim Krowas in den Natur- und Vogelschutzprojekte des NABU-Naturschutzzentrums Rheinauen. LESEN SIE MEHR.


Storchennachwuchs in den Rheinauen

Die vier Gaulsheimer Jungstörche konnten mit Unterstützung der Stadt Bingen beringt werden. Erfahren Sie mehr


Spende für das neue Naturschutzzentrum

Frau Graßmann (Mitte) übergibt Scheck an NABU-Vorstand
Frau Graßmann (Mitte) übergibt Scheck an NABU-Vorstand

Als Zeichen für den Naturschutz in der Region hat Frau Martina Graßmann aus Bingerbrück 1.000 Euro an die NABU-Gruppe Bingen und Umgebung gespendet. Mit dieser großzügigen Spende möchte die Naturfreundin den Bau des neuen NABU-Naturschutzzentrums in Bingen-Gaulsheim unterstützen. „Mir liegen der Tier- und Naturschutz am Herzen und der NABU setzt sich direkt vor Ort für die Natur ein“, so erklärt Frau Graßmann ihre Entscheidung. Der Vorstand der NABU-Gruppe freut sich über das Vertrauen in die eigene Arbeit und nimmt dankend den Scheck entgegen.


Naturnahes Gärtnern weckt großes Interesse

SWR besucht Naturgarten des NABU-Vorsitzenden in Dromersheim

Für mehr Natur im Garten kann jeder etwas tun, das zeigt Bardo Petry, 1. Vorsitzender der NABU-Gruppe Bingen und Umgebung: In seinem Naturgarten findet man eine lebendige Tierwelt, bunte Blüten und heimische Sträucher. Anstatt mit Chemikalien gegen sie vorzugehen, arbeitet er mit der Natur. Im Rahmen der SWR-Sendung "natürlich" gibt Bardo Petry einen Einblick in seinen persönlichen Naturgarten und zeigt einfache Tricks für mehr Vielfalt im eigenen Garten.

 

 

Tag der offenen Tür im NABU-Naturschutzzentrum gut besucht

Bei herrlichem Frühlingswetter herrschte am vergangenen Sonntag hoher Betrieb im NABU-Naturschutzzentrum Rheinauen. Mit Fachvorträgen, Mitmachaktionen und Exkursionen in das angrenzende Naturschutzgebiet wurde ein buntes Programm für Groß und Klein geboten. NABU-Aktive gaben Einblick in die vielfältigen Tätigkeiten der NABU-Gruppe und halfen mit Praxistipps zur naturnahen Gartengestaltung. Wer auf den Geschmack gekommen war, konnte beim Insektenhotelbau gleich zur Tat schreiten oder am Verkaufsstand der Gärtnerei Strickler heimische Wildpflanzen für den eigenen Garten erstehen. Bei Gewinnspiel und Naturbasteleien hatten dann auch die Kleinen Ihren Spaß.

 


Landratskandidaten informieren sich beim NABU-Naturschutzzentrum Rheinauen

Barbaro Landrat Bardo Petry Mainz-Bingen Naturschutz NABU-Zentrum
Salvatore Barbaro (l.) mit NABU-Vorsitzenden Bardo Petry (r.) vor dem NABU-Naturschutzzentrum

Die NABU-Gruppe Bingen und Umgebung hat alle Landratskandidaten zu Informationsgesprächen in das NABU-Naturschutzzentrum Rheinauen eingeladen. Bei den Gesprächen werden Themen des Natur- und Umweltschutzes im Landkreis sowie die Pläne zum Neubau des NABU-Zentrums Rheinauen besprochen.  Den Auftakt machte Prof. Dr. Salvatore Barbaro (SPD). Alle anderen Kandidaten haben ihr Kommen zugesagt und werden in den nächsten Tagen das NABU-Naturschutzzentrum Rheinauen besuchen und sich über  die Arbeit zum Schutz der Rheinauen zu informieren.


NABU bei Rheinland-Pfalz-Ausstellung

Mit der beliebten Saatgutbar, Infotafeln über Wildpflanzenvielfalt und einem Aktionsstand über Schmetterlinge wirbt das NABU-Naturschutzzentrum Rheinauen für Biologische Vielfalt im eigenen Wohnumfeld.

Mitmachaktionen und ein Touch-Terminal informieren die BesucherInnen über das Projekt Lebensader Oberrhein und die Möglichkeiten für mehr Natur auf Balkon und im Garten.

Das Team vom NABU wird hierbei durch zahlreiche Freiwillige wie die BiodiversitätsbotschafterInnen unterstützt. Mehr über die Verbrauchermesse, die noch bis zum 25.03. geöffnet hat findet man hier.

 22.03.2017


Landfrauen zu Gast im NABU-Naturschutzzentrum

Mitglieder des Landfrauen Verbandes Rheinhessen besuchten am vergangenen Wochenende das NABU-Naturschutzzentrum Rheinauen, um Nisthilfen für Vögel und Wildbienen anzufertigen. NABU-Mitarbeiter führten mit Fachvorträgen in das Thema ein, stellten die Lebensweise und Besonderheiten der Tiergruppen vor und erläuterten, warum diese bedroht sind und es sich lohnt Ersatzlebensräume für sie zu schaffen.

Nach einer kurzen Stärkung schritten die Landfrauen voller Eifer und gut gelaunt zur Tat. Da wurde geschraubt, gehämmert und getüftelt, bis jede/r Teilnehmer/in einen Nistkasten oder ein Insektenhotel in den Händen hielt. Unterstützt und angeleitet wurden sie dabei von ehrenamtlichen Helfern der NABU-Gruppe, die den Handwerker/innen mit Rat und Tat zur Seite standen.

13.03.2017


Teichfolie verlegt

Neue Naturerlebnisfläche nimmt Gestalt an

Mit tatkräftiger Unterstützung vieler freiwilliger Helfer wurde auf der Naturerlebnisfläche „Im Briel“ in Bingen-Gaulsheim eine mehr als 700 kg schwere, maßangefertigte Teichfolie verlegt. Die Grube für den Teich wurde bereits im Januar ausgehoben. Mit den steigenden Temperaturen konnte nun auch die Folie verlegt werden. Zum Schutz der Folie wurde zunächst ein Schutzvlies verlegt. Im Anschluss wurde mit vereinten Kräften die Folie in die Grube gezogen. Sobald die Witterung es zulässt werden Sand und Kies geliefert und die Gestaltung des Teiches abgeschlossen. Aufgrund des feuchten Bodens war eine Lieferung der benötigen Baumaterialien auf die Fläche bisher nicht möglich.

Der Folienteich wird künftig eine der Hauptattraktionen der Naturerlebnisfläche sein und große und kleine Besucher einladen, die Lebewesen der Kleingewässer zu entdecken.


Großzügige Spende für neues Naturschutzzentrum

Langjähriges Mitglied unterstützt NABU-Projekt mit 1.000 Euro

Jakob Rothschenk (l.) übergibt Bardo Petry (r.) den Scheck.
Jakob Rothschenk (l.) übergibt Bardo Petry (r.) den Scheck.

Am 27. Januar 2017 überreichte Jakob Rothschenk der NABU-Gruppe Bingen und Umgebung einen symbolischen Spendenscheck über 1.000 Euro als Unterstützung für das Bauvorhaben eines neuen Naturschutzzentrums.

Als Mitglied der ersten Stunde bei der NABU-Gruppe hat Rothschenk den Aufbau des heutigen NABU-Naturschutzzentrums Rheinauen aktiv miterlebt. „Es war viel Handarbeit und ehrenamtliches Engagement nötig, als wir 1982 das Holzgebäude aus Ingelheim hier in Bingen-Gaulsheim wieder aufgebaut und instand gesetzt haben“ erinnert sich Rothschenk.

Seither hat sich der Naturfreund in den verschiedensten Projekten der NABU-Gruppe sehr aktiv für Naturschutz und Umweltbildung eingesetzt. Er kennt die Herausforderungen, die mit dem Wachsen der Gruppe und der Vielzahl an Naturschutzprojekten entstanden sind. Mit Büro, Ausstellungsräumen, Gerätelager und Vermehrungsstation an verschiedenen Standorten, muss derzeit ein erheblicher logistischer Aufwand betrieben werden. Bei Hochwasser erschwert zudem die Lage des Zentrums im Überflutungsbereich der Aue die Naturschutzarbeit.

„Mit meinen beinahe 80 Jahren kann ich mich heute nicht mehr so aktiv einbringen wie früher, daher möchte ich die NABU-Gruppe auf diesem Wege für ihr großes Vorhaben unterstützen“ begründet Rothschenk, der im November diesen Jahres den runden Geburtstag feiert, seine großzügige Spende. Das neue NABU-Zentrum soll alle Funktionen unter einem Dach vereinen und als Mitmachzentrum Ausgangs- und Begegnungsort für einen aktiven Naturschutz sein.

27.01.2017


Japanische Delegation besucht NABU-Zentrum

Unterstützung für Neubau aus Fernost!

Eine Delegation von Naturschützern aus Japan hat sich im Rahmen einer Fachexkursion über die Arbeit des NABU-Naturschutzzentrums Rheinauen informiert. Besonders beeindruckt waren die Besucher über die Pläne zum Bau eines neuen NABU-Zentrums. Bei einem Kongress von Naturschutzorganisationen wollen sie demnächst für Geld sammeln, um den Neubau des NABU-Zentrums zu unterstützen.

 


Artenreiche Wiese in Gaulsheim angelegt

Auspflanzaktion mit Schulklasse

Schüler beim Auspflanzen
Schüler beim Auspflanzen

Schüler des Sebastian-Münster-Gymnasiums in Ingelheim haben fleißig bei der Entwicklung einer neuen artenreichen Wiese in Bingen-Gaulsheim geholfen. Die Schüler der 5. Klassenstufe haben im Unterricht seltene Pflanzen, wie z.B. Langblättrigen Ehrenpreis, Großen Wieseknopf und Kantenlauch vermehrt. Nach der erfolgreichen Vermehrung wurden die 400 Pflanzen Anfang November in Bingen-Gaulsheim ausgepflanzt. Die neue Heimat der Pflanzen ist eine ehemalige Mirabellen-Plantage. Diese wurde vom NABU erworben und wird nun zu einer artenreichen Auenwiese entwickelt. Eine Mahdgutübertragung egänzt die Maßnahme. Die Verteilung des Mahdguts haben die Schüler begeisert übernommen. Die Auspflanzaktion und Entwicklung der Wiese findet im Rahmen des Projekts "Lebensader Oberrhein" statt.


Junge Naturentdecker gesucht!

Neustart der NABU-Kindergruppe in Bingen-Gaulsheim

Kinder untersuchen einen Tümpel
Kinder untersuchen einen Tümpel

Ab dem 19. September bietet die NABU-Gruppe Bingen und Umgebung wieder eine Kindergruppe für ca. 15 Kinder im Alter von 6 bis 11 Jahren an. Die Gruppe trifft sich jeden 1.und 3. Samstag im Monat von 14 bis 17 Uhr im NABU-Naturschutzzentrum Rheinauen in Bingen-Gaulsheim. Unter Anleitung von Diplom-Geographin Heike Hofmann gehen die Kinder auf spannende Entdeckungstouren in den Rheinauen. „Dabei lernen die Kinder spielerisch jede Menge über die heimische Tier- und Pflanzenwelt", weiß Frau Hofmann. Im Herbst stehen zunächst der Lebensraum Streuobstwiesen im Mittelpunkt. "Dann werden wir unseren eigenen Apfelsaft keltern“, verrät die Umweltpädagogin. Weitere spannende Naturerlebnisse werden folgen.

 

Die Anmeldung erfolgt über das Naturschutzzentrum Rheinauen unter 06721/14367 oder per Mail über kontakt@nabu-rheinauen.de. Die Teilnahme an der Kindergruppe ist kostenfrei, die Kinder sollten aus versicherungsrechtlichen Gründen Mitglied beim NABU werden.


Salamanderschutz in Oberdiebach

NABU stellt Amphibien-Warnschilder auf

Zum Schutz der Feuersalamander hat der NABU Bingen und Umgebung an einem Feldweg zwischen Oberdiebach und Rheindiebach Amphibien-Warnschilder angebracht. Das Befahren des Feldweges ist eigentlich nur Anliegern gestattet, das Durchfahrtsverbot wird jedoch häufig missachtet. So kommen hier von Frühjahr bis Herbst immer wieder zahlreiche Salamander unter die Räder, wie Anwohner berichten.

 

Die streng geschützten Amphibien nutzen die Habitate beiderseits des Weges: das bewaldete Tal des Gailsbaches auf der einen und die Weinbergsmauern mit reichlich Versteckmöglichkeiten auf der anderen Seite. Bevorzugt im Schutze der Dunkelheit und bei feuchter Witterung kommen die scheuen Tiere aus ihren Verstecken und überqueren nicht selten den Feldweg.

 

Mit den Schildern möchte der NABU auf die schützenswerten Amphibien Aufmerksam machen. Autofahrer sollten das Durchfahrtsverbot beachten und die ausgebaute Hauptstraße nutzen, aber auch Anlieger werden gebeten den Feldweg in der Salamander-Saison nur im Schritttempo zu befahren